Der Teufel trägt Plastik: Die 5 häufigsten Schadstoffe in Kosmetik

Sodium Laureth Sulfate, Polymethylmethacrylat, Ethylparaben, Butylphenyl Methylpropional, Paraffinum Liquidum...

Wer jetzt nur noch Bahnhof versteht, ist nicht allein. Diese Begriffe scheinen mit unserem Alltag nicht viel zu tun haben. Doch so selten wir diese Zungenbrecher aussprechen, so häufig werden sie täglich benutzt – in Form von Kosmetikprodukten. Um Licht ins Dunkel zu bringen, führen wir die fünf häufigsten Schadstoffe auf.

Außen hui, innen pfui –
das sind die häufigsten Schadstoffe in Kosmetik

Das Paraben-Problem

Parabene werden in der Kosmetik häufig als Konservierungsstoff verwendet. Doch neben der Eigenschaft, die Haltbarkeit zu verbessern, stehen sie auch im Verdacht, hormonelle Veränderungen herbeizuführen. Daher sollten Schwangere (und Kinder im Wachstum) auf den Gebrauch besser verzichten. Auch werden Parabene in Zusammenhang gebracht mit hormonbedingten Krebsarten. Wir haben jedoch eine gute Nachricht: An der Endung „-paraben“, wie z.B. Methylparabene oder Benzylparabene kann man den Konservierungsstoff gut erkennen.

Und die noch bessere Nachricht: In zertifizierter Naturkosmetik wie in der von UND GRETEL sind Paraben-Verbindungen nicht erlaubt.

Mikroplastik in Makeup und Co.

Mikroplastik Make-Up
©Lisa Yang

Mit Plastik im Make-up rechnen die wenigsten. Aber in vielen Lippenstiften, Lipgloss, Lidschatten, Puder, Cremes und Co. finden sich kleine Kunststoffperlen. Genauer gesagt: Jedes fünfte Kosmetikprodukt ist im deutschsprachigen Raum mit Mikroplastik versetzt. Für Laien nur schwer erkennbar, tauchen sie unter anderem in der Inhaltsstoffliste unter Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Polymethylmethacrylat auf – sie sind also unter Bezeichnungen mit „Poly“ zu identifizieren.

Nicht so dufte: (Synthetisches) Parfum in Kosmetik

Gut riechen, das wollen wir alle gerne. Daher sind Duftstoffe einer der häufigsten Inhaltsstoffe in der Kosmetik, die keine echte Wirkung haben. Auf der Verpackung müssen die meisten Duftstoffe nicht weiter definiert werden, außer als „Parfum“ oder „Fragrance“. Vor allem synthetische Düfte können jedoch allergische Reaktionen auslösen – einige von ihnen wie Eugenol, Citronellol oder Farnesol müssen daher in den Inhaltsstoffen aufgelistet werden.

In unserer UND GRETEL Foundation LIETH ist auch Parfum enthalten, jedoch verwenden wir in unserer zertifizierten Naturkosmetik – also BDIH konform - ausschließlich natürliche Duftstoffe.

Der Teufel steckt im Detail: Mineralöl

Aus Erdöl gewonnen, können einige Mineralöle Krebs erregen.
Zu erkennen sind Mineralöle an Begriffen wie Paraffin, Ceresin oder anderen kryptischen Wörtern. Eines haben sie gemein – sie sind die preiswerte Alternative zu Pflanzenölen. Anders als hochwertige Pflanzenöle liegen sie nur auf der Haut auf, anstatt einzuziehen und zu pflegen. So können Mineralöle die Poren verstopfen.

Mineralöle Kosmetik
@Forest Simon

Vor allem sind Mineralöle in Lippenstiften und Lippenpflege kritisch, da sie so über den Mund direkt im Körper aufgenommen und abgelagert werden. Man geht davon aus, dass vor allem die zwei so genannten Gruppen MOSH und MOAH Erbgut verändernd und Krebs erregend wirken können. In Naturkosmetik darf Mineralöl nicht verwendet werden.

Kaum ein anderer Kunststoff hat so viel negative Aufmerksamkeit bekommen wie Silikone. Vor allem in Verbindung mit Shampoos kommt dieser Inhaltsstoff immer öfter zur Sprache. Silikone legen einen glänzenden Film auf Haaren ab, der so auch brüchige Stellen auffüllt und ein geschmeidiges Gefühl vermittelt. So wirkt das Haar auf den ersten Blick voller, glatter und gesünder, ohne eine pflegende Wirkung zu haben. Silikone oder Silikonöle werden aber auch in Cremes oder Lippenstiften verwendet: Hier dient der flüssige Kunststoff dazu, Fältchen optisch auszugleichen und ein angenehmes Hautgefühl zu suggerieren.

Silikon ist nicht nur schädlich für die Haut, sondern schadet auch der Umwelt: Wäscht man das Make-up ab, kann der schwer abbaubare Inhaltsstoff über das Abwasser in die Umwelt gelangen. Vor allem Meereslebewesen sind davon stark betroffen, da die Silikone sich in ihrem Körper anreichern. Welche Folgen das noch haben könnte, ist noch unklar. Zu erkennen sind Silikone an den Endungen "-con(e)" oder "-xan(e)“.

Das alles sind Inhaltsstoffe, auf die man gut verzichten kann, wenn es um unsere Haut geht. Das bedeutet aber nicht, keinen Spaß mehr an Make-up haben zu dürfen.

Das UND GRETEL Versprechen

Wir von UND GRETEL lieben dekorative Kosmetik und wollen keinen Verzicht oder Kompromisse machen.
Da geht es uns mit Kosmetik wie mit der Partnerwahl: Die äußeren Werte sind natürlich wichtig – klar – aber was wirklich zählt, das sind eben dann doch die inneren Werte.

UND GRETEL verwendet nur die reinsten Inhaltsstoffe aus der Natur. Von Avocadoöl, und Kamillenextrakt über das Destillat von Muskatellersalbei – alle verwendeten Naturstoffe von UND GRETEL haben einen pflegenden, heilenden und ausgleichenden Ursprung in der Natur. Wer mehr über die Inhaltsstoffe der UND GRETEL Produkte erfahren möchte, kann hier nachlesen.

Make-Up ohne Silikone

UND GRETEL glaubt daran, dass wahrhaftige Schönheit in bewusster Balance zu Mensch und Natur entsteht. Jedes Produkt wurde individuell in einem sorgfältigen und langen Prozess entwickelt, verbessert, perfektioniert und an Stars, Models, Freunden und Familie getestet – niemals an Tieren.

Ob LUK, LIETH, HOLT oder KNUTZEN – alle unsere UND GRETEL Produkte sind zu 100% zertifizierte dekorative Naturkosmetik. Ohne synthetische Farb- & Konservierungsstoffe. Ohne Parabene, Mineralöl oder Silikone.

UND GRETEL ist Clean Beauty at it's best. Ohne Kompromisse.

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1 Kommentar

Wann werden Frauen endlich verstehen, dass sie sich mit konventioneller Kosmetik Tag für Tag Gift ins Gesicht schmieren!? Und wann werden wir Alle endlich verstehen, dass es hier nicht nur um unsere Gesundheit, sondern auch um den Erhalt der Natur geht!? Denn mit jedem konventionellem Make-Up, Creme, Spülmittel, Lebensmittel etc. vergiften wir Boden, Luft und Wasser nachhaltig. Lange kann unser Planet diese großflächige Verseuchung nicht mehr aushalten.
Schade eigentlich, denn haben die Generationen nach uns nicht auch saubere Luft, Wasser und Boden verdient?

Also: CONSUME LESS & CONSCIOUS FOR YOUR HEALTH, THE ENVIRONMENT & ALL FUTURE GENERATIONS

Stefanie 23 April, 2020

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